• ITV Journal 02/16

Mit Druckluft in die Tiefe.

70 Prozent der Erdoberfläche besteht aus Wasser. Naheliegend, dass sich der Mensch seit Jahrtausenden auch auf und unter dem Wasser bewegt. Bereits vor ca. 7.000 Jahren wurde nach Schwämmen, Perlen und Korallen getaucht. Ende des 18. Jahrhunderts begann die Verwendung von Helmtauchgeräten am Grund des Gewässers.
Mitte der 1940iger entwickelte der französische Ingenieur Emile Gagnan – auf Anregung des wohl bekanntesten Meeresforschers Jacques-Yves Cousteau – einen Atemregler. Das war der entscheidende Durchbruch für den mobilen Einsatz unter Wasser. Auch außerhalb des Wassers – z.B. bei der Feuerwehr und in der Medizin kommt der Automat seitdem zum Einsatz.
Vorerst besaßen die Zweischlauchautomaten nur eine Stufe zur Minderung der Pressluft aus der Flasche. Hierbei war die vom Anwender aufzuwendende Ventilsteuerkraft noch relativ hoch. Sprich: Das Atmen war anstrengend. Mittlerweile sind zweistufige Druckminder-Systeme Standard, was das Atmen und den Aufenthalt in widrigen Umgebungen erheblich erleichtert.

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